Angebotslinie: Deep Dive & Impact Labs

  • Friedenspolitik in Europa – Verantwortung, Völkerrecht und Bürgerbeteiligung

    Friedenspolitik in Europa – Verantwortung, Völkerrecht und Bürgerbeteiligung

    Angebotslinie: Deep Dive & Impact Labs
    Themenreihe: Demokratie gemeinsam leben

    Thematischer Schwerpunkt: Friedenspolitik in Europa

    Format: Eintägiger Workshop

    Wann: Termin folgt (4. Quartal)
    Ort: Europahaus Klagenfurt, Reitschulgasse 4, 9020 Klagenfurt
    Teilnahmegebühr: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

    Workshopleitung: Marc Germeshausen & Barbara Lesjak

    Die Förderung einer nachhaltigen Friedenskultur zählt zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Der Workshop beleuchtet die Rolle der Europäischen Union als Friedensprojekt sowie ihre Verantwortung im internationalen Kontext, insbesondere im Hinblick auf Völkerrecht, Außenpolitik und wirtschaftliche Beziehungen.

    Teilnehmende setzen sich mit aktuellen friedenspolitischen Fragestellungen auseinander und lernen, wie demokratische Beteiligungsinstrumente wie die Europäische Bürgerinitiative genutzt werden können, um politische Prozesse aktiv mitzugestalten.

    Die beiden eintägigen Workshops werden im 4. Quartal im Europahaus Klagenfurt stattfinden und verbinden Wissensvermittlung mit interaktiven Methoden, Diskussion und praxisnahen Übungen.

    Was erwartet Euch?

    • Informationsvermittlung: Grundlagen zu Friedenspolitik, EU-Verantwortung und demokratischen Instrumenten

    • Partizipation: Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung politischer Prozesse kennenlernen

    • Praxis: Interaktive Formate wie Gruppenarbeit, Diskussionen und Planspiel

    • Kritischer Dialog: Reflexion aktueller politischer Entwicklungen und Zusammenhänge

    Um Anmeldung wird gebeten: anmeldung@europahaus-klagenfurt.at

    Die Workshopleiter:innen

    Mag.a Dr.in Barbara Lesjak

    Barbara Lesjak ist Trainerin, Organisationsberaterin, Supervisorin, Mediatorin und Lektorin (u. a. Universität Klagenfurt, PH Linz). Sie studierte Philosophie und Sozialwissenschaften, absolvierte eine Ausbildung für Training und Beratung an der Österreichischen Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsberatung und ist eingetragene Mediatorin. Ihre Schwerpunkte liegen in sozialem Lernen, Gruppendynamik, Team- und Organisationsentwicklung sowie Konfliktregelung und Mediation. Barbara Lesjak leitet den Lehrstuhl an der Pädagogischen Hochschule Kärnten.

    Marc Germeshausen, BA MSc KHS

    Direktor des Europahauses Klagenfurt
    Marc Germeshausen ist seit 2017 Direktor des Europahauses in Klagenfurt. Das Europahaus Klagenfurt ist ein subventionsabhängiger Verein mit dem Ziel, die österreichische Bevölkerung bei Fragen rund um die EU und Europa zu unterstützen und Desinformation vorzubeugen. Der Verein leistet seit 60 Jahren wertvolle Informations- und Bildungsarbeit für Europa.

  • Schreibwerkstatt: Förderantrag? – Ja, aber wie?

    Schreibwerkstatt: Förderantrag? – Ja, aber wie?

    Angebotslinie: Deep Dive & Impact Labs
    Themenreihe: Förderkompass

    Wann: 07.10.2026, 09:00-17:00

    Ort: Europahaus Klagenfurt, Reitschulgasse 4, 9020 Klagenfurt

    Teilnahmegebühr: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos

    Die Durchführung der Schreibwerkstatt für zivilgesellschaftliche Organisationen zu den gängigsten EU-Förderprogrammen soll die Organisationen dazu motivieren, mehr Projektschienen in Anspruch zu nehmen. Diese Werkstatt wird von einer:m Expert:in in Form eines Tagesworkshops geleitet. Aus jeder Organisation kann eine oder mehrere Personen dadurch zum/zur Trainer:in ausgebildet werden, der/die sein/ihr Wissen innerhalb der Organisation dann weitergibt.

    Was erwartet Euch?

    • Motivation und Empowerment: Organisationen sollen dazu angeregt werden, verstärkt EU-Förderprogramme in Anspruch zu nehmen.
    • Wissenstransfer: Vermittlung von praxisrelevantem Know-how zur erfolgreichen Antragstellung bei EU-Förderprogrammen.
    • Ressourcenbereitstellung: Bereitstellung von How-To Videos, die vorab schon die wichtigsten Aspekte beleuchten.

    Anmeldung per Mail an: anmeldung@europahaus-klagenfurt.at

    Die Workshopleiterin

    Geschäftsführung EB Projektmanagement
    Frau Mag.a Elke Beneke ist eine anerkannte Expertin in allen Förderbelangen. Sie hat sich auf europäische Förderanträge spezialisiert und ist mit den Förderinstrumenten bestens vertraut.

  • 2. Lernforum: Digital Tools4Democracy

    2. Lernforum: Digital Tools4Democracy

    Angebotslinie: Deep Dive & Impact Labs
    Themenreihe: Digital Capacity Boost

    Wir laden zu inspirierende Präsentationen und interaktiven Workshops ein, die zeigen, wie digitale Mittel demokratische Teilhabe, Transparenz und Mitbestimmung fördern können.

    • Du hast Praxiserfahrung, ein laufendes Anliegen
      oder eine ambitionierte Vision? Mach mit!
    • Du forschst zum Thema, entwickelst Lösungen,
      oder hast ein Produkt? Stell es vor!

    Ob im Entstehen oder technisch ausgereift, kreativ gestaltet oder aktivistisch wirkungsvoll – verschiedene Blickwinkel sind willkommen!

    Mach mit und werde Teil von „Digital Tools4Democracy“ Netzwerk – gemeinsam für eine digitale Demokratie mit Zukunft.


    World Café zu Herausforderungen und Bedarf, Präsentationen und Teach4Tech von Lösungen, interaktiven Workshops zur Koordination und Abstimmung, Panel Diskussionen zum Framing der Themen und Ziele, Einsatz von digitalen Mittel zur demokratischen Teilhabe, Transparenz und Mitbestimmung.


    Unsere demokratische Gesellschaft ist bedroht: Was ist das Problem?

    Unsere Demokratien stehen unter rasant steigendem digitalem Druck: Destruktive Social Media Dynamiken, überwältigende KI-Entwicklung, Cyberangriffe mit Fake News, Leaks, koordinierte Bots, digitaler Sabotage untergraben Vertrauen, Teilhabe und Rechtsstaatlichkeit.
    Ziel: Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich Hassrede, Cybergewalt und deren Auswirkungen auf die Demokratie sowie auf marginalisierte Gemeinschaften geben.

    Digital Empowerment: Was ist die vorgeschlagene Lösung?

    Statt die Realität zu verdrängen oder in Resignation zu verfallen, wollen wir aktiv handeln: Wir bringen zivilgesellschaftliche Organisationen (CSOs) mit Digital-Tech-Innovator:innen, Entwickler:innen und Lösungsanbieter:innen zusammen, um eine Wirkungsallianz für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu bilden. Gemeinsam wollen wir konkret digitale Werkzeuge identifizieren und einsetzen – für demokratische Wirkung statt digitaler Ohnmacht. Dazu wollen wir andere Netzwerke einladen.

    Handeln mit Impact: Wer sind WIR, und warum WIR?

    ProEuropeanValuesAT hat als unabhängige Initiative EUR 5 Mio. erfolgreich eingeworben, um die Zivilgesellschaft in Österreich zu stärken. Im Jahr 2025 erhalten 34 CSOs EUR 813.000 für ihre Aktivitäten. Um nicht nur finanziell Diese Power wollen wir noch weiter stärken, indem diese CSOs ihre Handlungsfähigkeiten und -bedarf artikulieren. Des weiteren stellen DigiTech Solutions Provider ihre Tools und Lösungswege vor. Ziel: Erstellung positiver Inhalte, die Hassrede entgegentreten.

    Ready-to-use Innovation: Wie soll die Lösung funktionieren?

    IT-Firmen, digitale Agenturen, Entwickler:innen, Researcher:innen und Social Entrepreneurs sind eingeladen, ihre Lösungen und Einsatzmöglichkeiten zu präsentieren und sich mit Umsetzer:innen so zu koordinieren, dass Digitale Tools von diesen effektiv eingesetzt werden können. Ziel: Fallstudien aus der Praxis überprüfen, dokumentieren und beobachten; die sozialen, psychologischen und emotionalen Auswirkungen auf die Betroffenen berücksichtigen; die zugrunde liegenden Faktoren analysieren, die zu Feindseligkeiten im Netz beitragen.

    Wehrhafte Demokratie: Was ist das Ziel?

    Ziel ist es die Mächtigkeit von Technologien so einzusetzen, dass die Wirksamkeit des Einsatzes für Demokratie signifikant und messbar erhöht wird. Digital Tools4Democracy ist somit ein Lernforum – ein Ort und Moment für lebendigen Austausch, spannende Diskussionen, anschauliche Demos, ehrliches Feedback, neugierige Fragen und konstruktive Kritik. Hier kommen engagierte Menschen aus der Zivilgesellschaft, Entwickler:innen und Innovator:innen zusammen, um gemeinsam zu lernen – und voneinander. Ziel: Gegenstrategien teilen, Teilnehmende mit praktischen Werkzeugen ausstatten, um Hassrede und Cybergewalt wirksam zu begegnen

    Wer sind die Zielgruppen?

    Zielgruppen sind besonders die folgenden fünf Zielgruppen: Primär ehrenamtliche CSOs – Journalist:innen Kollektive, Content Creators von CSOs aus ländlichen Bezirken, CSOs für Frauenrechte und Gendergerechtigkeit, CSOs mit Fokus auf Menschenwürde und Menschenrechtsverteidigung, Journalist:innen Minderheiten

  • Digital Campaigns: Wirksame Online-Kampagnen für NGOs

    Digital Campaigns: Wirksame Online-Kampagnen für NGOs

    Angebotslinie: Deep Dive & Impact Labs
    Themenreihe: Digital Capacity Boost

    Interaktiver Workshop

    Wann: 23.06.2026, 10-15:30 Uhr

    Ort: Online

    Teilnahmegebühr: Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos

    In einer Welt, in der digitale Medien unsere Aufmerksamkeit steuern, ist strategische und verantwortungsvolle Kommunikation für NGOs entscheidend.

    Unser Workshop zeigt, wie man mit klarer Zielsetzung, passender Tool-Auswahl und medienkritischem Blick erfolgreiche Kampagnen entwickelt – und im Anschluss direkt in die Umsetzung gehen kann.

    Neben praxisnahen Tipps gibt es Live-Beispiele, Checklisten und konkrete Tool-Empfehlungen, die direkt im eigenen Projekt anwendbar sind. Ziel ist es, dass jeder Teilnehmende am Ende nicht nur ein Konzept hat, sondern sofort mit der Umsetzung der eigenen Kampagne starten kann.

    Checkliste für Teilnehmende:

    Bitte zum Workshop mitbringen bzw. vorbereiten:

    • Laptop oder Tablet mit benötigten Tools (bereits angemeldet bzw. installiert)
    • Grobkonzept / erste Ideen zur geplanten Kampagne (Thema, Ziel, Kernbotschaft)
    • Festgelegte Zielgruppe (Wen soll die Kampagne erreichen?)
    • Geplante Social-Media-Kanäle auswählen (Profile anlegen, falls noch nicht vorhanden)
    • Vorhandene Grafiken, Logos, Slogans und Farbkonzept bereithalten
    • Erste Tool-Vorauswahl treffen und ggf. schon Accounts anlegen

    Empfohlene kostenlose / NGO-freundliche Tools:

    (bitte vorab registrieren, um direkt im Workshop arbeiten zu können)

    • Canva – Grafik- & Post-Design, auch mit KI-Features (Gratis-/NGO-Version verfügbar)
    • Buffer – Social-Media-Planung (Gratisversion mit Limitierungen)
    • ChatGPT / Gemini – Texterstellung, Ideenentwicklung (Basisversion gratis)
    • Pixabay / Unsplash – Kostenfreie, lizenzfreie Bilder & Videos

    Was erwartet Euch?

    • Plattformwissen & Zielgruppen: Welche Kanäle erreichen wen? Wo lohnt sich der Aufwand wirklich?
    • Künstliche Intelligenz: Ideen entwickeln, Texte schreiben, Designs gestalten – aber auch Risiken wie Deepfakes und Datenschutz beachten.
    • Desinformation erkennen & bekämpfen: Falschmeldungen entlarven, Fakten prüfen, toxische Debatten vermeiden.
    • Recht & Ethik: Urheberrecht, DSGVO, Kennzeichnungspflichten und ein respektvoller Umgang mit der Community.

    Die Workshopleiterin

    CREATIVIBES
    Aurora Rupeni ist selbständige Grafik- und Webdesignerin und führt seit 2022 ihr Unternehmen CREATIVIBES Grafik- und Webdesign, das sich auf die Entwicklung von Corporate Designs und Webseiten spezialisiert. Mit langjähriger Erfahrung in Mediengestaltung und Webdesign verbindet sie kreative Herangehensweise, Präzision und kundenorientierte Lösungen zu maßgeschneiderten Projekten.

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  • 1. Lernforum: Deep Media Competencies

    1. Lernforum: Deep Media Competencies

    Lernforum, 29. und 30. Mai, 2026 – Niederösterreich

    Angebotslinie: Deep Dive & Impact Labs
    Themenreihe: Digital Capacity Boost

    KI ändert Demokratie: Was ist das Problem?

    Künstliche Intelligenz verändert politische Prozesse schneller, als demokratische Institutionen reagieren können. Das zentrale Problem: KI verschiebt Macht, verändert Kommunikation und untergräbt Vertrauen – häufig unsichtbar.

    Problembereiche: Machtkonzentration bei wenigen Akteur:innen; Manipulation des öffentlichen Diskurses; Fragmentierte Öffentlichkeit, Geschwindigkeit schlägt deliberative Prozesse, Verlust von politischer Autonomie und Bürger:innen Souveränität

    Digital Empowerment: Was sind vorgeschlagene Lösungen?

    Als Lösungen braucht es eine Stärkung der demokratischen Kontrolle über KI, einen Schutz des öffentlichen Diskurses, Reformierung der digitalen Öffentlichkeit und digitale Urteilsfähigkeit als Grundkompetenz.

    Ziel: Workshops mit zivilgesellschaftlichen Organisationen (CSOs) durchführen, um Maßnahmen zu ergreifen und die eigene Stimme zu erheben – unter Einsatz digitaler Werkzeuge wie soziale Medien, Blogs, Diskussionsplattformen und Petitionen.

    Handeln mit Impact: EU-Tools?

    ProEuropeanValuesAT hat als unabhängige Initiative EUR 5 Mio. erfolgreich eingeworben, um die Zivilgesellschaft in Österreich zu stärken. Im Jahr 2026 erhalten CSOs EUR 1 Mio. von ProEuropeanValuesAT für stärkende Aktivitäten. Diese Power wollen wir weiter stärken, indem diese CSOs ihre Handlungsfähigkeiten und -Bedarf artikulieren.

    Ziel: Die EU-Grundrechtecharta und Menschenrechtsbildung integrieren, mit Schwerpunkt auf demokratischen Teilhaberechten, digitalen Rechten und Datenschutz sowie deren Schutz durch EU-Rechtsvorschriften, Solidarität und Rechtsstaatlichkeit im digitalen Raum.

    Selbstmobilisierung: Wie soll die Lösung funktionieren?

    Mobilisierung beginnt dem ernst nehmen der eigenen Emotionen und dem bewussten Gestalten des eigenen Informationsverhaltens. Demokratiefördernde Gespräche im Alltag bauen darauf auf, Fragen zu stellen, statt Behauptungen zu machen. Weiters ist es wichtig, sich in einer Community zu verankern und sich selbst als politische:r Akteur:in zudenken. KI kann als Werkzeug der Mobilisierung nützlich gemacht werden.

    Ziel: Technologie nutzen, um Menschen zu mobilisieren, sich für Anliegen einzusetzen und kollektive Aktionen zu EU-Werten sowie sozialen, politischen und menschenrechtlichen Themen zu fördern.

    Deep Media Competencies: Was ist das Ziel?

    Ziel ist die signifikante Erweiterung der Fähigkeiten in den Bereichen wie kritischer Analyse von Inhalten, Algorithmischer Literacy, digitaler Argumentationsfähigkeit. Demokratiefähigkeit basiert auf tiefem Verständnis von Medien, Algorithmen, Manipulationstechniken und digitaler Kommunikation sowie den Fähigkeiten, selbst reflektiert, kritisch und verantwortungsvoll zu handeln.

    Ziel: Vermittlung von digitaler und Online-Kompetenz, ethischem Verhalten im Netz und strategischer Kommunikation.

    Wer sind die Zielgruppen?

    Zielgruppen sind Schlüsselpersonen der Zivilgesellschaft inklusive ehrenamtliche CSOs, Junge Content Creators, Social Media Verantwortliche in CSOs, Erwachsenenbilder:innen als TrainTheTrainer

  • Workshop: Energieverbrauch von Künstlicher Intelligenz

    Workshop: Energieverbrauch von Künstlicher Intelligenz

    Dieser Workshop macht den Energieverbrauch von KI verständlich, greifbar und diskutierbar

    Angebotslinie: Deep Dive & Impact Labs
    Themenreihe: Digital Capacity Boost

    • Workshopleitung: Dipl.-Ing. Daniel May, BSc (myCTS GmbH)
    • Wann: 14. April 2026, 15:00 bis 17:00 Uhr
    • Wo: Online via Zoom
    • Teilnahmegebühr:
      Antragsteller von ProEuropeanValuesAT: kostenlos (unabhängig vom Erfolg der Einreichung)

    Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt bereits heute Kommunikation, Analyse, Kreativprozesse und Organisation – auch im Nonprofit-Sektor. Doch hinter jedem Text, jedem Bild und jeder Abfrage steht ein oft unsichtbarer Energiebedarf. Dieser Workshop macht den Energieverbrauch von KI verständlich, greifbar und diskutierbar.

    Anhand von alltagsnahen Vergleichen – wie dem Stromverbrauch eines Geschirrspülgangs oder einer Stunde Fernsehen – wird deutlich, wie stark sich verschiedene KI-Anwendungen (Text, Bild, Video) im Energiebedarf unterscheiden. Zudem zeigt der Workshop, wie selbst kleine Faktoren, z. B. Formulierungen oder zusätzliche Prompts, im großen Maßstab Wirkung entfalten.

    Inhalte des Workshops

    • Einführung: Wie KI funktioniert – und warum sie Energie verbraucht
      • Rechenzentren, Modelle, Trainings- und Nutzungsenergie
      • Unterschiede zwischen Text-, Bild- und Videogenerierung
    • Der Energieverbrauch in Alltagsbeispielen
      • Vergleich verschiedener KI-Anwendungen mit typischen Haushaltsaktivitäten
      • „Was kostet ein Prompt?“ – Auswirkungen vieler kleiner Anfragen
    • Chancen & Grenzen für den Nonprofit-Sektor
      • Wie KI Prozesse effizienter machen kann
      • Nachhaltigkeitsaspekte: Datenverbrauch, Hardware, Rechenleistung
    • Strategien für verantwortungsvollen KI-Einsatz
      • Energiesparende Nutzungspraxis
      • Bewusstes Prompting und Optimierungsstrategien
      • Auswahl nachhaltigerer KI-Tools

    Methoden

    • Interaktiver Impuls-Vortrag
      Visuelle Beispiele, kurze Inputs, praktische Vergleiche zum Energieverbrauch.
    • Live-Demonstration
      Unterschiedliche Prompts und Anwendungen, um Energieeffekte sichtbar zu machen (qualitativ, nicht technisch).
    • Breakout-Session (ca. 15-20 Minuten)
      Kleingruppen bearbeiten Leitfragen wie:
      • Wo nutzen wir bereits KI – bewusst oder unbewusst?
      • Welche Anwendungen sind im Nonprofit-/Organisationskontext sinnvoll?
      • Welche Risiken oder ökologischen Bedenken bestehen?
      • Welche konkreten Schritte könnten wir in unserer Organisation setzen, um KI nachhaltiger einzusetzen?
        Ergebnisse werden anschließend im Plenum gesammelt.
    • Gemeinsame Reflexion & Transfer
      Fokus auf Umsetzungsideen und Prioritäten.
    • Abschluss mit Praxis-Checkliste
      Kompakte Tipps zur unmittelbaren Anwendung im Alltag.

    Was die Teilnehmenden nach dem Workshop wissen und können

    Nach dem Workshop können die Teilnehmer:innen:

    • nachvollziehen, wie KI Energie verbraucht und welche Faktoren diesen beeinflussen,
    • Energieunterschiede zwischen verschiedenen KI-Anwendungen einschätzen,
    • alltagsnahe Energievergleiche verstehen und kommunizieren,
    • Chancen und Grenzen von KI aus der Perspektive Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bewerten,
    • Strategien entwickeln, um KI im eigenen Arbeitsbereich effizienter und nachhaltiger einzusetzen,
    • erste konkrete Maßnahmen für einen verantwortungsvollen Umgang im digitalen Alltag benennen,
    • kritischer und bewusster mit KI-Anfragen umgehen („Digitales Bewusstsein“).

    Der Workshopleiter

    Dipl.-Ing. Daniel May, BSc ist PreDoc Researcher und Doktorand an der TU Wien in der Research Unit Computational Sustainability. Er arbeitet an Forschung rund um nachhaltige Künstliche Intelligenz und daran, KI-Systeme energie- und ressourcenschonender zu machen.

    Er absolvierte einen Bachelor with Honors in Informatik sowie ein Masterstudium in Wirtschaftsinformatik an der TU Wien. Seine Masterarbeit im Themenbereich nachhaltige KI wurde mit dem TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis ausgezeichnet und durch ein netidee-Stipendium gefördert. Seine Forschungsinteressen umfassen neben Sustainable AI auch AI for Sustainability, etwa Anwendungen für Umweltmonitoring und Prognosen.

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  • Workshopreihe: Prompt to Practice: KI strategisch einsetzen

    Workshopreihe: Prompt to Practice: KI strategisch einsetzen

    Linie: Deep Dive & Impact Labs
    Themenreihe: Digital Capacity Boost

    Termine der Workshopreihe:

    • 14.04.2026, 15-17 Uhr: online
    • 27.05. 2026, 13-17 Uhr: online
    • 28.05.2026, 13-17 Uhr: online
    • 02.06.2026, 08:30 – 16:30 Uhr: Präsenztag, Onlineteilnahme möglich
    • 11.06.2026, 13-17 Uhr: online
    • 18.06.2026, 13-15 Uhr: online

    Ort: online und in Präsenz bzw hybrid an der Volkshochschule Salzburg, Strubergasse 26, 5020 Salzburg

    Teilnahmegebühr: Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist für alle Einreicher:innen und Grantees der Finanzierungsrunden 2025 und 2026 kostenlos. Für alle anderen: €490

    Künstliche Intelligenz verändert Prozesse, Kommunikation und Entscheidungsstrukturen grundlegend.
    Die entscheidende Frage für Organisationen lautet nicht mehr, ob KI genutzt wird – sondern wie sie verantwortungsvoll und rechtskonform eingesetzt wird.

    Diese praxisorientierte Ausbildung befähigt euch, KI strategisch in eure Organisation zu integrieren – nachhaltig, wirkungsorientiert und compliant mit EU AI Act und Datenschutz.

    Was nehmt ihr konkret mit?

    • Automatisierungspotenziale in euren Prozessen systematisch erkennen
    • KI-Lösungen strukturiert und wirkungsvoll implementieren
    • EU AI Act, DSGVO und Governance-Anforderungen sicher einordnen
    • Transparenz, Fairness und Nachhaltigkeit in KI-Projekten berücksichtigen
    • Ein eigenes, praxisnahes KI-Projekt für eure Organisation entwickeln

    Eure Vorteile

    • Strategische Kompetenz statt isolierter Tool-Nutzung
    • Rechtssicherheit im Spannungsfeld von Regulierung und Innovation
    • Konkrete Use Cases für Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen
    • Effizienzsteigerung bei begrenzten Ressourcen
    • Stärkung eurer digitalen Souveränität
    • Austausch mit engagierten Organisationen und Expert:innen

    Organisatorischer Rahmen

    Die Module finden überwiegend online (via Zoom) statt.
    Ein zusätzlicher Präsenztag ermöglicht vertiefte Praxisarbeit und persönlichen Austausch – auch online zuschaltbar.

    Jetzt handeln

    Wer KI strategisch denkt, gestaltet die Zukunft der eigenen Organisation aktiv mit – statt nur auf Entwicklungen zu reagieren.

    Sichert euch jetzt euren Platz und macht eure Organisation fit für den verantwortungsvollen KI-Einsatz.

    Oder per Email an: peva@volkshochschule.at

    Die Workshopleiter:innen

    Doris Vickers, BA MA hat klassische Philologie und Digital Humanities studiert. Sie leitet die Stabstelle Digitalisierung der Die Wiener Volkshochschulen GmbH und ist Fachreferentin für Computer, Internet & Multimedia; sie forscht zu digitalen Methoden in den Geisteswissenschaften und schreibt Grundlagenpapiere zur Praxis des Digitalen Humanismus in der Erwachsenenbildung.

    © Joseph Krpelan

    Georg Braun verbindet Coaching-Kompetenz mit tiefem Prozessverständnis und technologischer Klarheit. Seit mehr als 25 Jahren begleitet er Führungskräfte und Organisationen in Transformationsprozessen und hilft ihnen, Potenziale sichtbar und nutzbar zu machen.

    Sein Ansatz vereint systemisches Coaching, Moderation und Organisationsentwicklung mit den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz. So entstehen Entwicklungsprozesse, die nicht nur gut gedacht, sondern wirksam umgesetzt sind. Im Spannungsfeld von Mensch und KI schafft er Orientierung, Struktur und echte Bewegung.

    Ob Strategie, Positionierung oder Change: Georg Braun gestaltet Räume, in denen Klarheit wächst, Entscheidungen greifen und Technologie zum Hebel für nachhaltige Entwicklung wird.