



Wir möchten insbesondere junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren für die partizipative und inklusive Weiterentwicklung der Demokratie in Österreich begeistern. Unsere Arbeit verbindet Bildung, Dialog und politische Strategie, um Demokratie erlebbar und gestaltbar zu machen:
- Lobbyarbeit für die Institutionalisierung der ständigen Weiterentwicklung der Demokratie und das Volksbegehren zur Neuregelung der Parteienfinanzierung.
- Demokratie-Repaircafés im öffentlichen Raum in 5 Städten: Dialogräume zwischen Bürger:innen, politischen Entscheidungsträger:innen und Expert:innen & Konzeption eines Train-the-Trainer Programms für Demokratie-RepairCafés.
1. Was haben wir gemacht?
- 3x Dialog zu Verfassungskonvent und Verfassungsorga > gesamt ca. 30 Personen aus mehreren Demokratie-Initiativen – aktuell Website dafür im Aufbau, weitere Schritte folgen.
- Kampagne für das Volksbegehren „Wahlbeteiligung bestimmt Parteienfinanzierung“ Verteilung 50.000 Flyer, Social Media Arbeit, aktueller Stand 7020 Unterschriften,
- Mitarbeit beim Demokratie-Index (www.demokratieindex.at) – Wir wurden eingeladen die Verantwortung für zwei Themen-Bereiche beim Demokratie-Index zu übernehmen. Dazu kommt Weiterentwicklung des Index ab dem neuen Jahr an der wir teilhaben dürfen.
- Demokratie-Repaircafe – Train-The-Trainer-Format konzipiert und für Frühjahr 2026 erstmals fixiert
- sechs mal Demokratie-Repaircafe 2025, Ludesch, Velden, Salzburg, Linz, Feldkirch, Feldkirch (alle in Kooperation mit anderen Initiativen)
- Gemeinnützigkeit beantragt und erhalten
2. Was ist herausgekommen?
- Kampagne für partizipativen Verfassungskonvent und Organ wird weitergeführt (im Rahmen)
- Repaircafes > Immer neue Fragestellungen die auch uns als Erfahrene Demokratie-Arbeiterinnen immer wieder weiterbringen.
- Vor allem die Zusammenarbeit mit Schüler:innen war wieder bereichernd. Feeback aus der Schule in Ludesch war super!
- Format Repaircafe begeistert die Teilnehmer:innen immer wieder
- Bei quasi allen Repaircafes ist der Wunsch nach Fortsetzung/Wiederholung entstanden bzw. Gab es Anfragen für Umsetzungen mit anderen Kooperationspartner:innen.
- Für uns hat sich gefestigt dass wir in Zukunft mehr an Schulen und auf Gemeindeebene aktiv sein wollen! Dort liegt die Wirksamkeit kurz-, mittel- und langfristig!
- Kooperation „gemeinsam Entscheiden in der Gemeinde“ mit dem Soziokratiezentrum/29.11/Wien
- Volksbegehren > Politiker:innen gewonnen für die Kampagen
3. Was haben wir gelernt?
- Das Demokratie-Repaircafe überrascht uns trotz der bereits vielen Durchführungen immer wieder. Im öffentlichen Raum ist die Dynamik jedesmal eine andere, je nach Ort und Zeit. Und vor allem in Kombination mit zusätzlichen Elementen (Kunst/Schreibwerkstatt) und dadurch auch mehr Zeit, entstehen spannende Ergebnisse. Die Schüler:innen in Ludesch waren ebenso begeistert, natürlich auch durch die Kombination von Inhalt und künstlerischer Übersetzung. Auch die Vertiefung in den beiden Repaircafes mit der off:script-Schreibwerkstatt war eine gute Erfahrung.
- nicht nur partizipatives Arbeiten ist wichtig – Informationen/Wissen teilen ist ebenso wichtig. Menschen wissen zB oft nicht dass die Parteienförderung in Österreich so hoch ist oder welche Demokratie-Defizite es konkret gibt und welche Auswirkungen diese haben. Fokus auf Inhalte wird gestärkt. > wir bauen unser Wissen (und externes) in eine Wissensdatenbank/Infoplattform ein > mittelfristig openDocument für CoLab und part. Nutzung.
- Herausfordernd ist wie so oft die Bewerbung von Veranstaltungen. Bei der letzten Umsetzung (Demokratie & Dialog im Rahmen der Demokratiewoche am 20.10.) haben wir am meisten beworben und es waren am wenigsten Gäste dabei. Wir haben auf Social-Media beworben, waren auf allen relevanten lokalen Veranstaltungswebsites sichtbar, offline wurden Flyer in der Stadt verteilt, das lokale/regionale Netzwerk direkt via Signal eingeladen. Wir werden auf alle Fälle weiter verstärkt im Rahmen von Kooperationen arbeiten.
- SocialMedia-Arbeit eingliedern bleibt Herausforderung
- Ein Volksbegehren über 8.900 oder gar über 100.000 bringen ist eine große Herausforderung. spätestens seit man Volksbegehren als Geldmacherei diffamiert.
- IG Demokratie-Basis sind alles extrem engagierte Leute die selten Zeit haben für Aktionen > Basis verbreitern!

