#grlpwr – Mädchen* gestalten Gesellschaft

Die Aktivität nutzt die Entwicklung eines digitalen Prototyps in einem partizipativen Design-Thinking-Prozess gezielt als demokratischen Beteiligungsraum im digitalen Umfeld. MINTA* österreichweit werden in ko-kreativen Beteiligungsformaten zusammengebracht, um ihre gesellschaftlichen Anliegen, Erfahrungen und Perspektiven sichtbar zu machen und in ein nachhaltiges, digitales Beteiligungsinstrument zu übersetzen. Dabei durchlaufen sie zentrale Phasen der Prototypentwicklung: gemeinsames Formulieren der Bedarfe, kollektive Entscheidungsprozesse , Übersetzung ihrer Anliegen in digitalen Prototyp, der ihre Stimmen sichtbar macht und skaliert. Im Sinne der Grundwerte der EU (Demokratie, Gleichheit, Nichtdiskriminierung, aktive zivilgesellschaftliche Teilhabe), wird der digitale Raum als zentraler Ort gesellschaftlicher Mitgestaltung geöffnet. Ergebnis? Ein offener, digitaler Prototyp, der gesellschaftliche Themen aus MINTA*-Perspektiven sichtbar macht u. für die Zielgruppe relevante Infos u. interaktive Wissensformate bereitstellt zivilgesellschaftliche Initiativen, Aktionen und Engagement sichtbar macht  MINTA* empowert und vernetzt (Community Buildung) kollektive Entscheidungsprozesse ermöglicht durch modularen Open-Source-Aufbau und langfristig nutzbar und erweiterbar ist Der Prototyp baut inhaltlich auf dem Rebell*innen Kalender auf, der vom Verein Amazone seit 2020 jährlich mit MINTA* erarbeitet und österreichweit als Print herausgegeben wird: www.rebellinnen.at

Laufzeit:

01.04.2026 bis 30.11.2026

Summe:

43.980,00 €

Verein Amazone

Der Verein Amazone, 1998 von Mädchen und Frauen als zivilgesellschaftliche Initiative gegründet, setzt sich auf verschiedenen Ebenen für eine geschlechtergerechte Gesellschaft ein. Er stärkt Anliegen von Mädchen*, jungen Frauen*, inter*, nicht-binären, trans* und agender Jugendlichen (MINTA*) und sensibilisiert Menschen aller Geschlechter und Altersgruppen, um gesellschaftsverändernd und antidiskriminierend zu wirken. Dafür setzt der Verein in Jugendarbeit, Beratung, Qualifizierung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit Maßnahmen im Sinne der EU-Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2020-2025. Die Förderung der Selbstbestimmung von MINTA* sowie die Stärkung gesellschaftlicher Solidarität und diskriminierungskritischer Haltung stehen dabei im Zentrum. Der Verein fungiert als Sprachrohr für MINTA*, für die grundlegende Rechte, wie ein Leben ohne Gewalt und Diskriminierung, gleicher Lohn und körperliche Selbstbestimmung, nach wie vor nicht gegeben sind.