Moving Democracy – Sportbasierte Demokratiebildung für Jugendliche

„Moving Democracy“ ist eine sportbasierte Demokratiebildungsaktivität für Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren in Österreich, insbesondere für junge Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung sowie aus sozioökonomisch benachteiligten Lebenslagen. Ziel ist es, demokratische Grundwerte und EU-Werte niedrigschwellig, erfahrungsorientiert und alltagsnah zu vermitteln. In fünf modular aufgebauten Workshops erleben Jugendliche zentrale demokratische Prinzipien – Mitbestimmung und faire Entscheidungen, Mehrheit und Minderheit, Zusammenhalt und Vielfalt, Konflikt und Konsens sowie Meinung und Medienkompetenz – unmittelbar in sportlichen Spielsituationen. Diese Erfahrungen werden gemeinsam reflektiert und in konkrete Handlungsoptionen für Schule, Freizeit und den digitalen Raum übertragen. Die Aktivität baut auf der wissenschaftlich evaluierten Life-Goals-Methodik und der langjährigen Umsetzungserfahrung von Breaking Grounds auf. Ergänzend werden Youth Leader als Peer-Multiplikator:innen ausgebildet, die die Inhalte sowohl in Präsenzsettings als auch über Social Media weitertragen. Ein praxisnahes Toolkit für Schulen und Jugendarbeit, das über eine bestehende Online-Lernplattform publiziert wird, sichert die nachhaltige Verankerung der Methode über die Projektlaufzeit hinaus.

Laufzeit:

01.04.2026 bis 31.12.2026

Summe:

42.050,00 €

Breaking Grounds – Social Change through Sport

Breaking Grounds ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wien, der seit 2015 Sport gezielt als Instrument für soziale Teilhabe, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt. Die Organisation entwickelt und implementiert innovative, sportbasierte Bildungsprogramme für Kinder und Jugendliche, insbesondere für junge Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung sowie aus sozioökonomisch benachteiligten Lebenslagen. Zentrale Grundlage der Arbeit ist die wissenschaftlich evaluierte Life-Goals-Methodik, mit der Breaking Grounds seit 2021 österreichweit tätig ist. Bisher wurden über 5.000 Jugendliche erreicht und mehr als 800 Multiplikator:innen (Lehrkräfte, Sozialarbeiter:innen, Trainer:innen) ausgebildet. Evaluationen belegen signifikante Wirkungen auf Selbstwirksamkeit, soziale Kompetenzen und Beteiligungsbereitschaft der Jugendlichen.