

Die she:works GmbH ist eine gemeinnützige Organisation, die seit über 35 Jahren Frauen – insbesondere mit Migrationshintergrund – auf ihrem Weg in die Arbeitswelt begleitet. Unser Auftrag ist es, Frauen durch gezielte Qualifizierungsprogramme auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten und ihnen nachhaltige berufliche Perspektiven zu eröffnen. Jährlich nehmen über 500 Frauen an unseren zertifizierten Schulungen und Workshops teil, die an insgesamt fünf Standorten in Oberösterreich angeboten werden. Dabei bieten wir ein breites Spektrum an Unterstützungsmaßnahmen. Mit unserem innovativen und praxisnahen Ansatz stärken wir Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung und tragen aktiv zur Fachkräftesicherung bei.
1. Was haben wir gemacht?
Konkrete Aktivitäten? interaktive Workshops und eine Podcast-Reihe aufgenommen, Vorstellung berühmter geschichtsträchtiger Frauen (zB. Simone de Beauvoir, Hannah Arendt,…), Ziel: Wissens- und Wertevermittlung u. Reflexionsarbeit, mit Handouts gearbeitet -> Aufbau: Biografien wichtiger Frauen vorgestellt, Austausch/ Diskussionen im Plenum im Einzel- und Gruppensetting), Bearbeitung diverser Aufgaben (Miniquiz, Wortschatzerweiterung)
Wer beteiligt? Moderation (Referentin) Dr. Christine Haiden, Trainerin von she:works career center Sonja Zaruba, Schulungsteilnehmerinnen von she:works bereichsübergreifend
Welche Formate? im Rahmen eines Veranstaltungsangebotes – Offener Raum – für arbeitssuchende Frauen, auch für Frauen in Beschäftigung und diversen geförderten AMS als auch nichtgeförderten Projekten
Zur Podcastreihe Women4Europe – Frauen, die Geschichte schreiben:
she:works Academy
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Deezer
Apple podcast
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2. Was ist herausgekommen?
Rückmeldung der Trainerinnen:
Die Teilnehmerinnen, die anwesend waren, waren sehr zufrieden und haben auch aktiv mitgetan.
Für die „jüngere“ Generation war es ein Benefit von der“ älteren“ Generation schwierige Lebensgeschichten zu hören, aber auch wie man damit umzugehen lernt, Stichworte: Selbstermächtigung, innere Stärke, Vernetzung mit Sozialvereinen. Ein Austausch zwischen den Generationen wurde gefördert, ein Lernen voneinander. Perspektiven haben sich verändert, der Blickwinkel auf weltbewegende Erzählungen.
Teilnehmerinnen wurden auf der persönlichen Erfahrungsebene abgeholt, Referentin überzeugte mit großem Fachwissen und expliziten Kommunikationsfähigkeiten, Workshops hoch teilnehmerinnenorientiert, auf Teilnehmerinnen eingegangen (situationselastisch und flexibel auf die jeweilige Situation)
3. Was haben wir gelernt?
Rückmeldung der Trainerinnen:
Das Schulungsteilnehmerinnen eine freiwillige Veranstaltung besuchen, erforderte viele Vorabgespräche und „Mundpropaganda“, um Besucherinnen zu haben und die Veranstaltung lebendiger zu machen.
Wir profitierten durch die Schulungsteilnehmenden aus anderen Abteilungen von she:works, die am Freitag grundsätzlich anwesend sein müssen und Schulungstag haben (Jugendmaßnahme) – diese Zielgruppe hat es ermöglicht, dass es überhaupt stattfinden konnte. Die Teilnahme an einem freiwilligen Schulungsangebot ist grundsätzlich schwierig.
Verbesserungswürdig organisatorisch: Workshop auf freiwilliger Basis, daher viel Werbung erforderlich; aufgrund der Unverbindlichkeit werden An- und Abmeldungen nicht ernst genommen (Anmelde-Abmelde-Modalitäten hinsichtlich mehr Bewusstsein für Verbindlichkeit
Herausforderungen mit der Zielgruppe (AMS-Schulungsteilnehmende):
Sprache (inhaltliche Nachverfolgung der Podcasts), Generation (Gen Z), Sozialisierung, Migrationshintergrund, Bildungsniveau, Allgemeinwissen wird vorausgesetzt, Frage, inwiefern sich die Zielgruppe mit den europäischen Frauen identifizieren kann und „Modernität“ (Aktualität) der präsentierten Frauen (welche Frauen gäbe es noch, außerhalb Europas)
Die Auswahl der berühmten Frauen war für unsere Teilnehmer zu weit weg, es wäre interessanter gewesen, Frauen in der Gegenwart zu beleuchten. Oder auch aus anderen Ländern, Herkunftsländer der Frauen.
Was lief gut? Christine Haiden für das Projekt „gewonnen“ (es war für uns und für die Trainerin eine Ehre), die Vorgehens- und Herangehensweise von Frau Dr. Haiden und wie sie auf die TNinnen eingegangen ist und die Themen vermittelt hat, Material (Handouts, Unterlagen) waren inhaltlich sehr gut ausgearbeitet, fixe Termine, Vielfältigkeit des Workshops, aktive Teilnahme und Aktivität der Teilnehmerinnen
Für die Zukunft? Empowerment und Förderung der Frauen, Sichtbarmachen und Anerkennung unterrepräsentierter Frauen (Blickwinkel erweitern), wie können die Inhalte weiterhin vermittelt werden und in welchem Rahmen (zB.aktivFRAU-Programm); generationenübergreifende Projekte / Veranstaltungen fördern, um für mehr Verständnis zu sorgen (interkulturelle Kompetenz/Diversity)



