

„Start with a Friend Austria“ ist ein gemeinnütziger Verein, der Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zusammenbringt, um gegenseitiges Verständnis, Inklusion und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Ziel des Vereins ist es, Freundschaften zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu schaffen und so den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Dabei setzt der Verein auf persönliche Begegnungen, gemeinsame Aktivitäten (Wanderungen, Stammtische, Yoga, Krafttrainings etc.) und einen offenen Austausch, um Vorurteile abzubauen und das Gefühl der Zugehörigkeit zu fördern. Der Verein wurde im August 2018 gegründet und arbeitet mit einem Team aus Ehrenamtlichen und einer Teilzeitangestellten.
1. Was haben wir gemacht?
„SwaF Talks: Demokratie ohne Grenzen“ war eine mehrmonatige digitale Reihe aus kurzen Reels, die von uns und unserer diversen Community – Menschen mit und ohne Fluchterfahrung – produziert und auf unseren Social-Media-Kanälen (Instagram, TikTok, YouTube) verbreitet wurde. Ziel war es, Demokratie aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und Menschen mit Fluchterfahrung, die oft nicht wahlberechtigt sind, eine Stimme zu geben. Dabei wurde gezeigt, dass Demokratie nicht nur vom Wählen, sondern auch vom Mitreden, Mitgestalten und solidarischem Handeln lebt.
„Dank der Förderung konnten wir marginalisierten Stimmen ein Sprachrohr geben und demokratisches Bewusstsein in unserer Community und darüber hinaus stärken.“
2. Was ist herausgekommen?
Wir haben Menschen mit Fluchterfahrung, die meistens kein Wahlrecht haben, eine (politische/demokratische) Stimme gegeben und somit Teilhabe ermöglicht. Durch unsere Fragen über Demokratie und Mitwirkung konnten wir diese oft nicht gehörten und repräsentierten Stimmen einfangen und auf Social Media teilen. Unsere Community hatte dadurch die Möglichkeit, gehört zu werden, sich zu äußern, ihre Meinung über Demokratie und demokratische Werte zu teilen.
Wir bekamen die Rückmeldung von unserer Community, dass sie gerne mehr in solchen Online/Video-Formaten mitwirken würden und wir wurden gefragt, wann wir denn das nächste Projekt starten 😉

3. Was haben wir gelernt?
Wir konnten viele Community-Mitglieder erreichen und viele wollten an dem Video-Format teilnehmen. Eine Herausforderung war vielleicht die zeitliche Koordination zum Filmen mit so vielen Personen, jedoch haben wir das gut gemeistert.
Für die Zukunft nehmen wir die Erkenntnis mit, dass sich nicht alle zum Thema Demokratie äußern wollen; dies aus unterschiedlichen Gründen, sei es aufgrund der eigenen politischen Lage im Heimatland oder auch der Schwierigkeit des Themas. Weiters haben wir bemerkt, dass unsere Videos v.a. auf Instagram eingeschränkt wurden, indem die Werbeanzeigen nicht genehmigt wurden.

Produktion der Social Media Inhalte




