



Luftdaten.at stärkt Demokratie und Zivilgesellschaft durch Citizen Science, indem Bürger:innen befähigt werden, ihre Umwelt eigenständig zu erforschen. Unsere mobilen Messgeräte und Auswertungs-Apps fürs Handy ermöglichen niederschwellige partizipative Forschung zu Luftqualität und urbaner Hitze. In unseren Workshops fördern wir Wissenschaftskompetenz, kritisches Denken, faktenbasierte Entscheidungsfindung und die Fähigkeit, Fake-News zu entlarven. Die anonymisierten Daten stehen Wissenschaft, Stadtplanung und Gesellschaft offen zur Verfügung – basierend auf Transparenz, Offenheit und Datenschutz. Unsere Arbeit zeigt, wie bürgerschaftliches Engagement wissenschaftliche Erkenntnisse vorantreiben kann. 2024 wurden wir mit der TU Wien für unsere Citizen Science-Methode mit dem Staatspreis für Klimawandelanpassung ausgezeichnet.
1. Was haben wir gemacht?
Train-the-Trainer: Insgesamt 12 Teilnehmende ausgebildet um unser Workshopformat „Hitzeinseln“ in Schulen abzuhalten.
Schulworkshops: Insgesamt 35 Workshop mit ca. 700 Schüler:Innen (in Wien, Ehrenwald und Reutte) zum Thema Klimawandel, Wissenschaftskompetenz und kritisches Denken.
Fake-News-Workshop: 2 Workshops in Zusammenarbeit mit einer Social-Media-Expertin organisiert, um Medien- und Informationskompetenz zu fördern. Dabei wurden Clips für unsere eigene Social-Media-Kampagne produziert.
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2. Was ist herausgekommen?
Wichtigkeit von Wissenschaft, die Zugänglichkeit zu Wissenschaft durch den partizipativen Citizen Science Ansatz, sowie die Unterscheidungsfähigkeit zw. Fakten und Desinformation wurde gefördert.
LehrerInnen: Durchwegs positive Rückmeldungen insbesondere durch den niederschwelligen Zugang und die Einbindung in Forschung.
SchülerInnen: Zum Großteil positive Rückmeldungen, insbesondere aufgrund der interaktiven Gestaltung der Workshops.
3. Was haben wir gelernt?
„Probieren geht über Studieren“, unser Ansatz funktioniert, weckt Neugier und Engagement.
Vorab Commitment zur Workshopteilnahme ist über Schulen einfach, über andere Organisationen oder direkt mit Kinder- und Jugendlichen schwieriger. Ein Fake-News-WS in einem Jugendtreff konnte bsp. nicht durchgeführt werden, da die teils angemeldeten Jugendlichen nicht erschienen.
Vorlaufzeit und Bewerbung von Workshops erfordert mehr Ressourcen und die direkte Kommunikation ist meistens zielführender, als die Bewerbung auf Social-Media Plattformen.

