Die Initiative ProEuropeanValuesAT stößt auf großes Interesse: Bis zum Einreichschluss am 31. Jänner 2026 wurden insgesamt 290 Aktivitätsvorschläge eingereicht – so viele wie noch nie. Organisationen aus ganz Österreich setzen damit ein deutliches Zeichen für die Stärkung europäischer Werte, demokratischer Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Die derzeit verfügbaren Mittel liegen jedoch bei knapp einer Million Euro und stehen in starkem Kontrast zum eingereichten Finanzierungsvolumen von 9,7 Millionen Euro. Die hohe Nachfrage macht sichtbar, wie groß der Bedarf an langfristiger Unterstützung für Demokratiearbeit in Österreich ist.
Um dieses Potenzial besser auszuschöpfen, startet ProEuropeanValuesAT eine gezielte Initiative zur Mobilisierung zusätzlicher nationaler Mittel. Jeder in Österreich eingebrachte Euro kann bis zu neun Euro an EU-Förderungen aktivieren – ein Hebeleffekt, der neue Handlungsspielräume für zivilgesellschaftliches Engagement eröffnet.
Die Rekordbeteiligung zeigt: Zivilgesellschaftliche Organisationen sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an einer resilienten Demokratie zu arbeiten. Entscheidend wird nun sein, wie viele dieser Ideen tatsächlich umgesetzt werden können.
Die nächsten Schritte sind:
- EU-Formalprüfung der Einreichungen bis 9. Februar
- 54 renommierte Juror:innen aus Zivilgesellschaft, Erwachsenenbildung, Wirksamkeitsforschung und Praxis bewerten die Einreichungen
- die Kurzliste wird von einer 18-köpfigen Grand Jury nach Wirksamkeit und Wertestärkung gereiht
- am 4. März werden alle CSOs verständigt, ob sie finanziert werden können oder nicht
Am 19. März findet in Salzburg das Fest der Zivilgesellschaft als „Innovalog: EU – Starke Zivilgesellschaft? Mit Innovation und Dialog Demokratie stärken“ statt. Herzliche Einladung an alle!

